Die vier Lichter des Hirten Simon

Der kalte Winterabend passte perfekt zum vorweihnachtlichen Krippenspiel. Schnee und Eis auf der Strasse standen im Gegensatz zu Licht und Wärme im Herzen der Gottesdienstbesucher. Der vierte Advent stand ganz im Zeichen des Lichtes: Am Adventskranz konnten vier Kerzen angezündet werden, und in der Geschichte ging es um die vier Lichter, welche der Hirtenjunge Simon mit auf seinen Weg bekommt.

Die Geschichte ist durch das Buch von Gerda Marie Scheidl (Text) und Marcus Pfister (Bilder) bekannt geworden. Für das Krippenspiel wurde die Geschichte auf mundart übersetzt und eine kleine Rolle zusätzlich eingeführt: Simon wird durch einen Engel aufgefordert, zum Stall zu gehen.

Mit viel Freude machten sich die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler an die Vorbereitungen. Sie suchten sich ihre Rollen aus, stellten ihre Kostüme zusammen und lernten ihre Texte. Die drei Vorbereitungsnachmittage vergingen wie im Fluge. Für die Vorstellung vor den Senioren am Freitagnachmittag waren sie deshalb auch ohne Hauptprobe bestens vorbereitet, und sowohl Vorfreude wie auch Nervosität waren gross. Dasselbe galt auch für den Gottesdienst am Sonntagabend.

Beide Vorstellungen haben bestens geklappt. Ein grosser Dank geht deshalb an die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler. Und wie heisst es so schön: Nach dem Weihnachtsspiel ist vor dem Weihnachtsspiel. Wir freuen uns schon alle darauf, im nächsten Jahr wieder ein schönes Stück einzuüben.

Kerzenziehen auf dem Weihnachtsmarkt

Das Kerzenziehen während des Weihnachtsmarktes hat seit vielen Jahren Tradition. Dieses Jahr stand kein Zelt, sondern ein Weihnachtsmarkt-Häuschen auf dem Platz. Hier konnten farbige Kerzen gezogen werden, am Samstag zusätzlich noch die duftenden Bienenwachskerzen.

Am Samstagmorgen war das Kerzenziehen für die KiKi- und Dominokinder reserviert. Da 16 Kinder am Programm teilnahmen, mussten sie in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Während die erste Gruppe auf dem Weihnachtsmarkt ihre Kerzen ziehen konnten, durfte die zweite Gruppe im warmen Pegi Kerzen und Papiertüten verzieren. Zum Znüni trafen sich alle zusammen im Forum in der Kaffeestube der Ludothek, danach wechselte die erste Gruppe ins Pegi und die zweite Gruppe durfte Kerzen ziehen.

Das Kerzenzieh-Häuschen war das ganze Wochenende gut besucht, manchmal bildeten sich sogar Warteschlangen davor. Und ganz besonders freuten sich die Kinder, als am Sonntagnachmittag der Samichlaus mit Schmutzli ins Kerzenzieh-Häuschen schaute und Säckchen mit Manderinli und Nüssli verteilte.

 

Die vier Lichter des Hirten Simon

Traditionell feiern wir kurz vor Weihnachten einen Familiengottesdienst, während welchem auch ein Krippenspiel aufgeführt wird. Dieses Jahr spielen Kinder aus unserer Kirchgemeinde die Geschichte des Hirten Simon nach, der auf der Suche nach seinem verlorenen Schäfchen seine vier Lichter verschenkt und dann ein grosses Wunder erlebt.

Wir laden Sie herzlich zu diesem feierlichen Anlass ein auf

Sonntag, 18. Dezember 2022, 17.00 Uhr,

in unserer Kirche.

Auch dieses Jahr sitzen wir nach dem Gottesdienst zusammen bei heissem Kakao und süssen Sternenzacken.

Michael Dietliker, Sabine Rieder und alle Schauspieler:innen

 

Kirchgemeindeversammlung, Mittwoch 16.11.2022 um 19.30 Uhr in der Arche

22_11 Einladung Kirchgemeindeversammlung

In 80 Tagen um die Welt

Frei nach Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“ erkundeten wir im Herbstlager verschiedene Länder, immer in Begleitung von Phileas Fogg, Passepartout, Aouda und dem unermüdlichen Inspektor Fix. Die Akitivitäten richteten sich nach den Abenteuern der Protagonisten. Als erstes musste ein Reisepass erstellt werden, damit die verschiedenen Länder auch bereist werden konnten. Neben den Reisen konnten auch verschiedene Reiseerinnerungen hergestellt werden: Eine Pasta-Sauce für Italien, einen Heissluftballon für die Reise mit dem Ballon, eine kleine Stoffpuppe für die Rettung von Aouda, eine Maske für die Gauklertruppe. Zudem konnten im Postenlauf, im Geländespiel und bei der Schnitzeljagd die Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden, indem verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. Ende der Woche waren sich alle Teilnehmenden einig: Schade, ist es schon vorbei!

Das Lager findet jeweils in der ersten Woche der Herbstferien rund um die reformierte Kirche statt. Am Montag, Dienstag und Mittwoch übernachten die Teilnehmenden zu Hause, von Donnerstag auf Freitag wird in der Kirche geschlafen. Der Mittwoch ist für einen Ausflug reserviert.

Der Ausflug führte in den Zoo Zürich:

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Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2023 – 2026

Nach den Anmeldungen der Rücktritte der Kirchenpflegemitglieder Karl Engesser, Ursula Marques und André Pfister per 31.12.2022, auf das Ende der laufenden Amtsperiode, stellen sich bis zum jetzigen Zeitpunkt die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten für eine Wahl als ehrenamtliche Mitglieder der Kirchenpflege für die neue Amtsperiode 2023 bis 2026 zur Verfügung:

– Sonja Engesser, Bad Zurzach         (neu)
– Hilda Ritter, Rietheim                     (neu)
– Susanne Schifferli, Bad Zurzach    (bisher)
– Hans Schönenberger, Rietheim     (neu)
– David Schölly, Bad Zurzach            (bisher)
– Ruth Winter, Rietheim                    (bisher)

Als Präsident der Kirchenpflege kandidiert
– David Schölly, Bad Zurzach           (bisher)

Als Abgeordnete in die Synode stellen sich die beiden Bisherigen,
– Michael Dietliker, Bad Zurzach  und
– Urs Engesser, Bad Zurzach zur Verfügung.

Und der Pfarrer Michael Dietliker stellt sich für eine Wiederwahl ins Pfarramt zur Verfügung.
Die Kirchgemeindemitglieder sind dazu aufgerufen, sich zahlreich an den Wahlen zu beteiligen.

«Drüü Gschichte übers Träge»

Grosse und kleine Gottesdienstbesucher lauschen den Geschichten über das Tragen und Getragen werden.

In Galater 6 schreibt Paulus, dass jeder helfen soll, die Last des anderen zu tragen. Mit diesen Worten leitet Pfarrer Michael Dietliker in das Thema des Gottesdienstes ein. Drei Geschichten leuchten das Wort «Tragen» von verschiedenen Seiten aus.

Der Blinde und der Lahme

Ein blinder Mann und ein lahmer Mann werden von einem Waldbrand überrascht. Zusammen schaffen sie es, dem Feuer zu entkommen und heil zurück in die Stadt zu gelangen. Diese Geschichte zeigt uns, dass wir gemeinsam schwierige Situationen meistern können, die wir alleine vielleicht nicht schaffen würden.

Die nächste Geschichte erzählte von einem Mädchen, das seinen Bruder einen steilen Hang hinaufträgt. Auf die Frage, ob denn diese Last nicht zu schwer sei, antwortete es: Ich trage keine Last, ich trage meinen Bruder! Jemanden tragen heisst also nicht zwingend, eine Last zu tragen. Es kann auch bedeuten, dass wir dazu gerne bereit sind und es uns keine Mühe bereitet.

Zurückkommend auf den Eingangstext aus den Galaterbriefen bedeutet dies, dass wir Gutes tun sollen, denn wer Gutes tut, wird auch Gutes ernten. Wenn wir jemandem helfen, seine Last zu tragen, also etwas Schwieriges zu bewältigen, wird auch uns geholfen. Wir sollen also unsere Zeit dazu nutzen, allen Menschen Gutes zu tun.

Ein kurzes Spiel zum Thema

Im Chorraum der Kirche lagen mehrere Militärblachen und Holzreifen. Bestimmt haben sich die Gottesdienstbesucher gefragt, wozu sie dienen sollen. Nachdem dann einige Freiwillige sich zu einem Spiel zur Verfügung gestellt hatten, war klar: Die Blachen bildeten einen Fluss, die Reifen Inseln. Der Fluss musste überquert werden, ohne dass jemand hineinfällt. Wie kann man diese Aufgabe bewältigen? Natürlich nur, indem man sich hilft!

Ausklang und Apéro in der Arche

Yvonne Lude unterstrich die Feier mit ihrem schönen Orgelspiel. Beim anschliessenden Apéro mit Pizzaschnittchen konnte über das Erlebte gesprochen und auf den schönen Sonntag angestossen werden.

 

Herbst-Lager „Lagerläbe dihei“

Das diesjährige Herbstlager steht unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“. Wir werden uns an den einzelnen Tagen den verschiedenen Ländern widmen und die Geschichte mit Spielen und Basteln vertiefen. Am Mittwoch unternehmen wir einen Ausflug in den Zoo Zürich, und von Donnerstag auf Freitag werden wir in der Kirche übernachten. Teilnehmen können alle Kinder ab der 1. bis zur 6. Klasse. Wir werden uns vor allem in den Räumen der Kirchgemeinde und in der näheren Umgebung aufhalten.

Die genauen Daten und Zeiten lauten wie folgt:

Montag, 3. Oktober 2022, 09.00 – 17.00 Uhr, im Pegasus
Dienstag, 4. Oktober 2022, 09.00 – 17.00 Uhr, im Pegasus
Mittwoch, 5. Oktober 2022, 09.15 – 16.33 Uhr, Bahnhof Bad Zurzach
Donnerstag, 6. Oktober 2022, 09.00 bis Freitag, 7. Oktober 2022, 15.00 Uhr, im Pegasus

Die Kosten betragen Fr. 50.00/Kind.

Fragen beantworte ich gerne unter:
Tel. 077 509 87 73/Mail. sabine.rieder@ref-kirche-zurzach.ch

Jugendliche ab der 7. Klasse sind herzlich eingeladen, das Lager zu begleiten und erste Erfahrungen im Leiten zu sammeln.

Ich freue mich auf ein spannendes und fröhliches Lager!

Sabine Rieder

 

 

 

 

Ein Kompass für unser Leben

Wie jedes Jahr im August werden die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt.

Zeitgleich mit dem Beginn des neuen Schuljahres beginnt auch das neue Unterrichtsjahr der Kirche. Dies bedeutet für die Jugendlichen des 3. Jahres des kirchlichen Unterrichts, dass damit auch das letzte Unterrichtsjahr bis zur Konfirmation begonnen hat. Zu Beginn dieses letzten Jahres werden die Jugendlichen – nun die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden – der Gemeinde während eines Gottesdienstes vorgestellt.

Orientierung dank Kompass

Das Thema dieses Gottesdienstes lautete «Ein Kompass für unser Leben» und baut auf dem Thema des Konfirmandenlagers auf, welches «Die Zentralen Werte unseres Lebens und Glaubens» beinhaltete. Zu Beginn des Gottesdienstes suchten Sabine Rieder mittels einer Wanderkarte und Pfarrer Michael Dietliker mit Hilfe seines Handys den Taufstein. Da die Wanderkarte veraltet war und das Handy keinen Empfang hatte, erwies sich dies als sehr schwierig, und erst als die Sigristin, Sibylle Obrist, einen Kompass brachte, konnte die Aufgabe gelöst werden.

Sabine Rieder nimmt das Thema «Kompass» in ihrem Predigtteil zu 2. Mose 13, Verse 17 – 22 auf, indem sie die Frage aufwirft, wo oder wie ein Wegweiser für das eigene Leben gefunden werden kann. Eine Variante wäre, sich an Romanhelden oder Heldinnen von Fernsehserien zu orientieren. Da wir aber keine fiktiven Figuren mit Superkräften sind, müssen wir unseren Wegweiser an einem anderen Ort suchen. Obwohl das Lesen in der Bibel nicht sehr populär ist, finden wir dort jemanden, der Kompass für unser Leben sein kann, nämlich Jesus. Wir können uns die Fragen stellen: Wie hat er gelebt? Wie hat er gehandelt? Wie hat er gedacht? Wie war er? Und die Antworten dazu finden wir, indem wir in der Bibel lesen.

Michael Dietliker vertieft dieses Thema mit seiner Predigt zu Johannes 14, Verse 1 – 6. Er betonte, dass Jesus uns nicht nur einen Kompass für unseren Lebensweg mitgibt, sondern uns gleichzeitig auf diesem Weg begleitet. Auch für den Weg durch das Konfirmandenjahr dürfen wir auf seine Begleitung vertrauen.

Begrüssung der neuen Konfirmandinnen

Die vier neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, Tsinat Frau, Rahel Indermühle, Shanaya Keller und Joschka Wäsch, wurden aufgerufen und mussten einzeln einem kurzen Weg durch die Kirche folgen, um beim Taufstein einen Kompass in Empfang nehmen zu können. Dieser Kompass wird gut aufbewahrt und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Einsatz kommen.

Ausklang und Apéro in der Arche

Mit wunderbaren Orgelstücken untermahlte Yvonnen Lude die Feier, und mit einem ganz besonders schönen Ausgangsstück entliess sie die Gottesdienstbesucher in den sonnigen Sonntag. Bevor jedoch der Heimweg angetreten wurde, konnte in der Arche auf den schönen Gottesdienst und die neuen Konfirmandinnen angestossen werden.