Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2023 – 2026

Nach den Anmeldungen der Rücktritte der Kirchenpflegemitglieder Karl Engesser, Ursula Marques und André Pfister per 31.12.2022, auf das Ende der laufenden Amtsperiode, stellen sich bis zum jetzigen Zeitpunkt die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten für eine Wahl als ehrenamtliche Mitglieder der Kirchenpflege für die neue Amtsperiode 2023 bis 2026 zur Verfügung:

– Sonja Engesser, Bad Zurzach         (neu)
– Hilda Ritter, Rietheim                     (neu)
– Susanne Schifferli, Bad Zurzach    (bisher)
– Hans Schönenberger, Rietheim     (neu)
– David Schölly, Bad Zurzach            (bisher)
– Ruth Winter, Rietheim                    (bisher)

Als Präsident der Kirchenpflege kandidiert
– David Schölly, Bad Zurzach           (bisher)

Als Abgeordnete in die Synode stellen sich die beiden Bisherigen,
– Michael Dietliker, Bad Zurzach  und
– Urs Engesser, Bad Zurzach zur Verfügung.

Und der Pfarrer Michael Dietliker stellt sich für eine Wiederwahl ins Pfarramt zur Verfügung.
Die Kirchgemeindemitglieder sind dazu aufgerufen, sich zahlreich an den Wahlen zu beteiligen.

«Drüü Gschichte übers Träge»

Grosse und kleine Gottesdienstbesucher lauschen den Geschichten über das Tragen und Getragen werden.

In Galater 6 schreibt Paulus, dass jeder helfen soll, die Last des anderen zu tragen. Mit diesen Worten leitet Pfarrer Michael Dietliker in das Thema des Gottesdienstes ein. Drei Geschichten leuchten das Wort «Tragen» von verschiedenen Seiten aus.

Der Blinde und der Lahme

Ein blinder Mann und ein lahmer Mann werden von einem Waldbrand überrascht. Zusammen schaffen sie es, dem Feuer zu entkommen und heil zurück in die Stadt zu gelangen. Diese Geschichte zeigt uns, dass wir gemeinsam schwierige Situationen meistern können, die wir alleine vielleicht nicht schaffen würden.

Die nächste Geschichte erzählte von einem Mädchen, das seinen Bruder einen steilen Hang hinaufträgt. Auf die Frage, ob denn diese Last nicht zu schwer sei, antwortete es: Ich trage keine Last, ich trage meinen Bruder! Jemanden tragen heisst also nicht zwingend, eine Last zu tragen. Es kann auch bedeuten, dass wir dazu gerne bereit sind und es uns keine Mühe bereitet.

Zurückkommend auf den Eingangstext aus den Galaterbriefen bedeutet dies, dass wir Gutes tun sollen, denn wer Gutes tut, wird auch Gutes ernten. Wenn wir jemandem helfen, seine Last zu tragen, also etwas Schwieriges zu bewältigen, wird auch uns geholfen. Wir sollen also unsere Zeit dazu nutzen, allen Menschen Gutes zu tun.

Ein kurzes Spiel zum Thema

Im Chorraum der Kirche lagen mehrere Militärblachen und Holzreifen. Bestimmt haben sich die Gottesdienstbesucher gefragt, wozu sie dienen sollen. Nachdem dann einige Freiwillige sich zu einem Spiel zur Verfügung gestellt hatten, war klar: Die Blachen bildeten einen Fluss, die Reifen Inseln. Der Fluss musste überquert werden, ohne dass jemand hineinfällt. Wie kann man diese Aufgabe bewältigen? Natürlich nur, indem man sich hilft!

Ausklang und Apéro in der Arche

Yvonne Lude unterstrich die Feier mit ihrem schönen Orgelspiel. Beim anschliessenden Apéro mit Pizzaschnittchen konnte über das Erlebte gesprochen und auf den schönen Sonntag angestossen werden.

 

Herbst-Lager „Lagerläbe dihei“

Das diesjährige Herbstlager steht unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“. Wir werden uns an den einzelnen Tagen den verschiedenen Ländern widmen und die Geschichte mit Spielen und Basteln vertiefen. Am Mittwoch unternehmen wir einen Ausflug in den Zoo Zürich, und von Donnerstag auf Freitag werden wir in der Kirche übernachten. Teilnehmen können alle Kinder ab der 1. bis zur 6. Klasse. Wir werden uns vor allem in den Räumen der Kirchgemeinde und in der näheren Umgebung aufhalten.

Die genauen Daten und Zeiten lauten wie folgt:

Montag, 3. Oktober 2022, 09.00 – 17.00 Uhr, im Pegasus
Dienstag, 4. Oktober 2022, 09.00 – 17.00 Uhr, im Pegasus
Mittwoch, 5. Oktober 2022, 09.15 – 16.33 Uhr, Bahnhof Bad Zurzach
Donnerstag, 6. Oktober 2022, 09.00 bis Freitag, 7. Oktober 2022, 15.00 Uhr, im Pegasus

Die Kosten betragen Fr. 50.00/Kind.

Fragen beantworte ich gerne unter:
Tel. 077 509 87 73/Mail. sabine.rieder@ref-kirche-zurzach.ch

Jugendliche ab der 7. Klasse sind herzlich eingeladen, das Lager zu begleiten und erste Erfahrungen im Leiten zu sammeln.

Ich freue mich auf ein spannendes und fröhliches Lager!

Sabine Rieder

 

 

 

 

Ein Kompass für unser Leben

Wie jedes Jahr im August werden die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt.

Zeitgleich mit dem Beginn des neuen Schuljahres beginnt auch das neue Unterrichtsjahr der Kirche. Dies bedeutet für die Jugendlichen des 3. Jahres des kirchlichen Unterrichts, dass damit auch das letzte Unterrichtsjahr bis zur Konfirmation begonnen hat. Zu Beginn dieses letzten Jahres werden die Jugendlichen – nun die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden – der Gemeinde während eines Gottesdienstes vorgestellt.

Orientierung dank Kompass

Das Thema dieses Gottesdienstes lautete «Ein Kompass für unser Leben» und baut auf dem Thema des Konfirmandenlagers auf, welches «Die Zentralen Werte unseres Lebens und Glaubens» beinhaltete. Zu Beginn des Gottesdienstes suchten Sabine Rieder mittels einer Wanderkarte und Pfarrer Michael Dietliker mit Hilfe seines Handys den Taufstein. Da die Wanderkarte veraltet war und das Handy keinen Empfang hatte, erwies sich dies als sehr schwierig, und erst als die Sigristin, Sibylle Obrist, einen Kompass brachte, konnte die Aufgabe gelöst werden.

Sabine Rieder nimmt das Thema «Kompass» in ihrem Predigtteil zu 2. Mose 13, Verse 17 – 22 auf, indem sie die Frage aufwirft, wo oder wie ein Wegweiser für das eigene Leben gefunden werden kann. Eine Variante wäre, sich an Romanhelden oder Heldinnen von Fernsehserien zu orientieren. Da wir aber keine fiktiven Figuren mit Superkräften sind, müssen wir unseren Wegweiser an einem anderen Ort suchen. Obwohl das Lesen in der Bibel nicht sehr populär ist, finden wir dort jemanden, der Kompass für unser Leben sein kann, nämlich Jesus. Wir können uns die Fragen stellen: Wie hat er gelebt? Wie hat er gehandelt? Wie hat er gedacht? Wie war er? Und die Antworten dazu finden wir, indem wir in der Bibel lesen.

Michael Dietliker vertieft dieses Thema mit seiner Predigt zu Johannes 14, Verse 1 – 6. Er betonte, dass Jesus uns nicht nur einen Kompass für unseren Lebensweg mitgibt, sondern uns gleichzeitig auf diesem Weg begleitet. Auch für den Weg durch das Konfirmandenjahr dürfen wir auf seine Begleitung vertrauen.

Begrüssung der neuen Konfirmandinnen

Die vier neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, Tsinat Frau, Rahel Indermühle, Shanaya Keller und Joschka Wäsch, wurden aufgerufen und mussten einzeln einem kurzen Weg durch die Kirche folgen, um beim Taufstein einen Kompass in Empfang nehmen zu können. Dieser Kompass wird gut aufbewahrt und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Einsatz kommen.

Ausklang und Apéro in der Arche

Mit wunderbaren Orgelstücken untermahlte Yvonnen Lude die Feier, und mit einem ganz besonders schönen Ausgangsstück entliess sie die Gottesdienstbesucher in den sonnigen Sonntag. Bevor jedoch der Heimweg angetreten wurde, konnte in der Arche auf den schönen Gottesdienst und die neuen Konfirmandinnen angestossen werden.

 

Ein grosses Fest im Zeichen des Dankes

Die freiwilligen Mitarbeitenden der katholischen und reformierten Kirchgemeinden Zurzach wurden am Freitagabend zu einem Dankesfest eingeladen.

In beiden Kirchgemeinden werden viele Aufgaben von freiwilligen Mitarbeitenden übernommen. Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit könnten viele Anlässe und Angebote nicht durchgeführt werden. Für dieses Engagement dankten die beiden Kirchgemeinden mit einem gemeinsamen Abendessen.

Begrüssung im Sarasani

Ursprünglich war geplant, das Dankesessen auf der Senftasche im Zelt des Naturschutzvereins durchzuführen. Der kühlen und etwas feuchten Witterung wegen entschieden sich die beiden Kirchenpflegen, nur den Apéro zur Eröffnung des Anlasses unter dem Zelt anzubieten.

Silvia Indermühle von der katholischen Kirchenpflege und David Schölly von der reformierten Kirchenpflege begrüssten die Anwesenden mit dankenden Worten. Silvia Indermühle freute sich sehr, dass sich rund 97 Personen angemeldet hatten. Gleichzeitig begrüsste sie auch den Jodlerklub Am Rhy, der den Abend eröffnete und wiederholt mit seinen Liedern bereicherte. Die Verantwortlichen wünschten sich, dass vor allem das Zusammensitzen und Reden im Vordergrund stehen.

Starke Zeichen im Sinne der Ökumene

David Schölly betonte, dass dieses gemeinsame Fest ein starkes Zeichen ist. Ein starkes Zeichen nach innen, weil sich in zwei Kirchgemeinden viele Menschen mit guter Freiwilligenarbeit engagieren, und ein starkes Zeichen nach aussen als Gegenpunkt zu den Kirchenaustritten, die oft nichts mit der Arbeit der Kirche an sich zu tun haben, sondern finanziell motiviert sind.

Die Ökumene wird in verschiedenen Bereichen gepflegt, so in diesem gemeinsamen Fest, aber auch in der Seniorenarbeit, wie z.B. der Seniorenweihnachtsfeier, und auch in der engen Zusammenarbeit der beiden Jugendarbeitenden.

Nochmals ein Dank zum Ausklang

Während des gemütlichen Abendessens im Forum mit Leckerbissen vom Grill und Salaten und einem verführerischen Dessertbuffet wurde die Möglichkeit zu Gesprächen intensiv genutzt. Es herrschte eine fröhliche und lockere Stimmung und ganz offensichtlich hatten alle Freude an dem schönen Abend. David Schölly unterstrich in seinen Schlussworten, dass auch die Organisation des Anlasses unter der Regie von Silvia Indermühle und Ruth Winter ökumenisch verlief. Für den reibungslosen Ablauf dankte er auch dem Naturschutzverein, der seine Bauten zur Verfügung stellte.

Yakari besucht Bad Zurzach

In der letzten Ferienwoche konnte beobachtet werden, wie im Pfarrgarten der reformierten Kirchgemeine Zurzach eine Zeltstadt entsteht und Indianer einziehen.

Zum zweiten Mal fand das Sommerlager „Schlafe im Zält“ im reformierten Pfarrgarten statt. Das Lager dauert jeweils drei Tage und ist vor allem für Kinder geeignet, die sich ans Schlafen im Zelt gewöhnen möchten. Wie im „richtigen“ Zeltlager schlafen alle Teilnehmenden im Zelt, verbringen ihre Tage im Freien und kochen – wenn möglich – auf dem Feuer.

Vom „Bleichgesicht“ zum Indianer

Damit alle deutlich als Indianer erkannt wurden, wurde ein Indianerkostüm samt Federschmuck gebastelt. Zum Spielen eignete sich das selbstgemachte Indiaca. Daneben entstanden aber auch wunderschöne Traumfänger und Schmuckstücke. Während der freien Zeiten konnten Mandalas gemalt, Speckstein geschliffen und im eigens dazu aufgestellten Tipi Yakari-Bücher gelesen werden.

Auf einem Postenlauf zum Chilebückli mussten die Kinder eine Indianergeschichte und einen Indianertanz entwerfen, um den Schatz der Sioux zurückzuerobern, und beim Fährtenlesen im Schlosspark lernten sie, verschiedene Tierspuren auseinanderzuhalten.

Heisse Wiesen wie in der Prärie

War es im letzten Sommer zu nass, so war es in diesem Sommer schon fast zu heiss. Die hohen Temperaturen führten zu ein paar Anpassungen im Programm. Die Lagerleitenden verzichteten auf Akivitäten in der prallen Sonne und führten das Programm unter Bäumen und im Schatten durch. Da die Abende noch lange warm waren, machten sich die Indianer am ersten Abend auf den Weg in den Kurpark, wo sie die Wassersymphonie auf sich wirken liessen, und am zweiten Abend schauten sie in der etwas kühleren Arche den Kinofilm „Yakari“.

Aufgrund der Trockenheit konnte nicht auf dem Feuer gekocht, sondern musste auf die Kürche des Kirchgemeindehauses „Arche“ ausgewichen werden. Alle übrigen Aktivitäten fanden aber im Freien statt.

Lagerleitung und Teilnehmende freuen sich schon auf das nächste Sommerlager im Zelt. Damit die lange Zeit gut überbrückt werden kann, findet in den Herbstferien vom 3. – 7. Oktober 2022 das „Lagerläbe dihei“ statt. In diesem Lager übernachtet man zwar nur einmal im Lager, dafür aber an einem besonderen Ort: in der Kirche.

 

Mein Praktikum in der Kirchgemeinde

 

Mein Name ist Marie Ritter. Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Rietheim. Im dritten Jahr der Kantonsschule Wettingen besteht die Pflicht, ein dreiwöchiges Praktikum zu absolvieren. Ich habe mich für die Reformierte Kirchgemeinde Zurzach entschieden.

An meinem ersten Tag wurde ich freundlich empfangen. Während den folgenden drei Wochen hatte ich die Möglichkeit, verschiedenste Bereiche der Reformierten Kirchgemeinde kennenzulernen. Zum Beispiel konnte ich bei einem Gottesdienst und im Religionsunterricht mitwirken. Auch ins Sekretariat und in die Arbeit des Hauswarts habe ich einen Einblick erhalten. Diese Vielseitigkeit hat mir sehr gut gefallen. Wegen diversen Anlässen gab es immer etwas zu tun. Ich war unter anderem im Konfirmandenlager, bei einer Taufe, beim Chilefescht und bei der Kirchgemeindeversammlung dabei.

Es war sehr spannend, einen „Blick hinter die Kulissen“ zu erhalten. Ich verstehe nun die Abläufe und Mechanismen besser, die eine Kirche in dem Sinne ausmachen. Aus diesem Grund würde ich ein solches Praktikum jedem empfehlen.

Chilefescht 2022

Dieses Jahr können wir unser „Chilefäscht“ endlich wieder einmal im gewohnten Rahmen und zur gewohnten Zeit feiern. Es findet am Sonntag, 26. Juni, statt und beginnt um 10.00 Uhr mit dem Gottesdienst in der Kirche. Der Gottesdienst wird von Sabine Rieder und Michael Dietliker geleitet und vom Kirchenchor mit bekannten englischen Songs begleitet.

Anschliessend sind sie herzlich zu einem Imbiss mit Grillwurst und Salat eingeladen, der bei schönem Wetter unter der Linde neben der Arche genossen werden kann, bei schlechtem Wetter in der Arche.

Imbiss und alkoholfreie Getränke sind offeriert.

Für Kinder wird ein spezielles Programm mit Spiel und Spass organisiert.

Damit wir besser planen können, bitten wir Sie, sich bei folgender Adresse für das „Chilefäscht“ anzumelden.

Ref. Kirche Zurzach, Schwertgasse 15, 5330 Bad Zurzach

oder per Mail an: sekretariat@ref-kirche-zurzach.ch

Anmeldeschluss ist am Freitag, 17. Juni 2022

Vom Samen zur Saat

Am Samstag vor dem Muttertag versammelten sich die kleine Kinderschar im Pegi, um – wie jedes Jahr – ein kleines Muttertagsgeschenk zu basteln.

Dieses Jahr konnten sich die Kinder in verschiedener Weise kreativ betätigen: Zuerst wurde ein Blumentopf weiss angemalt, damit die Farbe bis zum Mittag trocknen konnte. Danach mussten die Zutaten für einen schmackhaften Quark-Tomaten-Kresse-Dip gesucht werden, weil sie aus der Küche verschwunden sind. Diese Zutaten wurden anschliessend verarbeitet: Die Tomaten und die Kresse wurden fein gehackt und in den Quark gemischt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt – und fertig war der feine Brotaufstrich. Dieser wurde dann in Gläser abgefüllt, damit er am Sonntag das Frühstück bereichert.

In der Zwischenzeit trocknete die Farbe auf den Blumentöpfen. Nun füllten die Kinder die Töpfchen mit Erde und streuten Kressesamen darauf. So können sie beobachten, wie aus den Samen neue Pflanzen wachsen. Zudem kann der Tomaten-Kresse-Dip zuhause mit eigener Kresse hergestellt werden.